Etschradweg

Beschreibung der historischen Radroute

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Etschradweg: Streckenverlauf

Von Landeck in Österreich führt der Etschradweg über den Reschenpass (1.508 m.ü.M.) nach Meran und Bozen bis nach Verona in die Region Venetien. Die Route des Radfernwegs folgt der historischen Römerstraße (Via Claudia Augusta), die ihren Ausgangspunkt in Donauwörth (Deutschland) hat und als bedeutende Handelsstraße der Römer über die Alpen galt.

Der Radweg mit einer Strecke von 345 km startet in Landeck (816 m.ü.M.) in Tirol, führt durch das Oberinntal, nach Martina (Schweiz) und Nauders (Österreich) auf den Reschenpass (Italien).

Weiter führt der Etschradweg vorbei am schönen Reschensee, schlängelt sich durch eine abwechslungsreiche Landschaft: Wiesen, Wälder, Seen und Burgen. Der gut beschilderte (Schild "Via Claudia Augusta") Radweg ist zum großen Teil asphaltiert, teils geschottert oder verläuft auf ruhigen Nebenstraßen. Faszinierende Ortschaften und Kleinstädte mit mediterranem Flair laden zum Einkehren.

Wer sich steile Bergetappen sparen möchte, startet am Reschen oder in einer Gemeide entlang des Vinschger Radwegs. Alternativ bietet sich ein Bikeshuttle oder Radverleih an.

Orte entlang des Etschradwegs:

Bewertungen für den Etsch-Radweg


Etsch-Radweg: 3,97 / 5,00 von 37 Bewertungen.


Radkarte der Via Claudia Augusta

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Etsch

Die Etsch (ital. Adige) entspringt oberhalb von Reschen und ist mit einer Länge von über 400 km der zweitlängste Fluss Italiens. Sie durchfließt den niederschlagsarmen Vinschgau, gelangt nach der Töll in den Meraner Talkessel und fließt durch das Südtiroler Unterland und dem Trentino in Richtung Mittelmeer. Die Etsch passiert Verona und mündet bei Porto Fossone in das Adriatische Meer. Ende des 19. Jh. und im 20. Jh. wurde die Etsch in Südtirol begradigt und reguliert. Weitere Infos zum Etsch-Fluss öffnen

Burgen entlang der Via Claudia Augusta

Entlang des Etschradwegs können viele Schlösser und Burgen besichtigt werden: Churburg, Schloss Goldrain, Kastelbell, Juval, Schloss Tirol, Trauttmansdorff, uvm. Ein großer Teil davon wurde in den letzten Jahren aufwändig restauriert und befindet sich in einem fabelhaften Zustand. Übersicht öffnen

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