Fahrradweg Vinschgau – beliebter Teil des Etschradwegs

Vinschger Radweg auf der Via Claudia Augusta

Radweg-Fakten

Länge: ca. 86 km (Reschen bis Meran)
Höhenmeter: ca. 1200 m (Reschenpass: 1.500 hm, Meran: 320 hm)
Dauer: ca. 4-5 Stunden
Schwierigkeit: mittel
idealer Zeitraum: März bis Oktober
rennradtauglich: in Teilstücken
Inhalt dieser Seite:

Wegbeschreibung Radweg Vinschgau

Start am Reschenpass und Reschensee

Ausgangspunkt der Tour ist Reschen, das an der nördlichen Spitze des bekannten Reschensees liegt. Der Reschensee zählt zu einem der bedeutendsten Stauseen im Vinschgau, denn er wurde erst nach der Beendigung des zweiten Weltkrieges künstlich angelegt. Bevor der Reschensee als Stausee erbaut wurde, lag in diesem Tal der kleine Ort Graun. Bis heute ragt der Kirchturm aus dem Reschensee und viele Touristen nutzen die Fahrt auf dem Radweg Vinschgau nach Meran um diese Touristenattraktion zu erleben. Der Radweg Vinschgau nach Meran führt an der linken Seite des Reschensees weiter, wobei die Biker die gigantische Aussicht auf das Ortlermassiv genießen können.
Nach einer Strecke von etwa drei Kilometern erreicht der Radweg Vinschgau die kleine Bucht, in der der Kirchturm der versunkenen Kirche Sankt Anna aus Graun zu sehen ist. Unweit des Ufers kann dieses einmalige Schauspiel bei einer kurzen Rast bewundert werden. Der Weg führt weiter Richtung Kurstadt Meran nach Burgeis. Idyllisch schlängelt er sich entlang am rechten Ufer des Haidersees und ermöglicht den Fahrradreisenden herrliche Blicke auf den Haidersee und das Vinschgau. Ein besonderes Schauspiel bietet an dieser Stelle des Weges nach Meran die Etsch, die hier den Haidersee durchfließt und steil über Felsenformationen ins Tal stürzt.


Radweg-Etappe: Mals - Glurns - Prad

Am Bahnhof von Mals führt der Radweg nach Laatsch und der Etsch entlang zur kleinsten Stadt Südtirols: die mittelalterliche Stadt Glurns mit vollständig erhaltenen Stadtmauern. Der Radweg führt an der Etsch weiter in Richtung Prader Fischerteiche, auf gemütlicher Strecke vorbei an ein Staubecken durch Krautwiesen und einem schattigen Waldstück. Angekommen an den Fischerteichen in Prad (Einkehrtipp!) wird die "Prader Sand" durchquert. Dabei handelt es sich um ein Biotop: Trockenau und Flussdelta des Suldenbachs. Dementsprechend gibt es dort keinen Asphalt, sondern Schotterbelag. Passionierte Rennradler können vor den Fischerteichen in Prad über die Industriezone ausweichen und auf der Straße Richtung östlichen Dorfausgang radeln.
Am Dorfausgang von Prad am Stilfserjoch angekommen verläuft der Radweg auf einem asphaltierten Wiesenweg nach Tschengls. Radfahrer müssen den Abschnitt Prad-Tschengls lediglich mit einigen wenigen Autos und landwirtschaftlichen Fahrzeugen teilen.

Einkehrtipp: Gasthof Grüner Baum mitten in Glurns.


Radweg-Etappe: Tschengls - Laas - Göflan

In Richtung Tschengls steigt der Radweg leicht an und biegt, unterhalb des Dorfs mit der Tschenglsburg, auf einen Auweg (Schotter) mit schattigen Wald ab. Rennradfahrer können hier wieder ausweichen und nehmen den Weg durch das Dorf Tschengls.
Der Anstieg wird mit einer kurzen Abfahrt nach Eyrs belohnt. An der Brücke angekommen, verläuft der Radweg geradeaus an der Etsch entlang ins Marmordorf Laas. Der Laaser Marmor ist weltweit wegen seiner einzigartigen Reinheit bekannt. Nach der Durchfahrt von Laas geht es in Richtung Wald und es folgt wieder ein Schotterteilstück. Nach einem kurzen Anstieg führt der Vinschger Radweg bergab nach Göflan. Die Gefahr zu stürzen ist auf Schotter hoch, deshalb ist eine angemessene Geschwindigkeit bergab zu empfehlen. Im Abschnitt Laas-Göflan befindet sich der Kortscher Fischerteich mit dem Radtreff Brugg (Einkehrtipp!). Der Radweg führt wieder auf Asphalt am Göflaner Spielplatz vorbei in Richtung Dorfzentrum, weiter auf einem asphaltierten Feldweg durch Apfelwiesen nach Goldrain.

Einkehrtipp: Radtreff Brugg am Fischteich.


Radweg-Etappe: Goldrain - Latsch - Naturns

Der Fahrradweg von Mals nach Meran wurde in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut und muss heute nur in Teilstücken mit motorisierten Fahrzeugen geteilt werden. Im Abschnitt zwischen Schlanders – Goldrain müssen Fahrradfahrer also nicht mehr die Route von Schlanders über Morter nehmen, sondern können von Schlanders weiter auf flacher Strecke nach Goldrain radeln. Vorbei am Goldrainer See geht es weiter nach Latsch, wo gemütliche Lokale zu einer Rast einladen. Es geht vorbei an der Seilbahn St. Martin, hier folgt der Radweg wieder dem Verlauf der Etsch und so geht es gemütlich vorbei an Schloss Kastelbell, durch Obstgärten nach Tschars, weiter nach Staben mit Schloss Juval und zum beliebten Urlaubsort Naturns. Von Naturns führt der Radweg – immer an der Etsch – nach Plaus, Rabland und zur Töll, dem Anfang des Meraner Talkessels.


Bewertungen für den Vinschgau-Radweg


Radweg Vinschgau: 4,15 / 5,00 von 78 Bewertungen.


Karte Radweg Vinschgau

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