Fürstenburg in Burgeis

Die Fürstenburg befindet sich in Burgeis in der Nähe von Mals, Südtirol, und wurde im 12. Jahrhundert durch Bischof Ulrich II. erbaut.

Ziel war die Sicherung der weltlichen Macht des Bistums Chur im oberen Vinschgau. Über die Jahrhunderte hinweg wurde das Anwesen von wichtigen Adelsgeschlechtern verwaltet. Während des 16. und 17. Jahrhunderts diente die Burg zwischenzeitlich als Bischofssitz. Ursprünglich wurde die Burganlage im Stil der Frühgotik erbaut, jedoch wurde sie während der Renaissance zu einer bewohnlichen Anlage ausgebaut.

Die Fürstenburg liegt auf einem Felsklotz am südlichen Rand von Burgeis, einem Ortsteil von Mals. In westlicher Richtung oberhalb der Burg befindet sich die Benediktinerabtei Marienberg.

Erstmals wurde die Anlage im Jahr 1292 urkundlich durch Bischof Berthold II. erwähnt. Es ist nicht viel über den historischen Hintergrund der Festung bekannt. Im Jahr 1994 stürzte der Turm ein. Anschließend kümmerte sich der damalige Schuldirektor Georg Flora um den Ausbau der Burg. Noch immer existiert das Anwesen und wird heutzutage als Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg genutzt.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Anwesen mehrfach belagert und auch eingenommen, jedoch wurde sie nie ernsthaft beschädigt. Auffällig ist außerdem, dass das Anwesen wohl so gut wie nie Leerstand. Aufgrund seiner schönen Bauart ist das gesamte Anwesen eine Besichtigung wert. Vor allem aber die mit Fresken versehenen Hoffronten der Wohn- und Wirtschaftsbauten, sowie die Fürstenzimmer im Palas sind absolut sehenswert. Im Nordflügel befindet sich eine Burgkapelle, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde und ebenfalls während eines Besuchs besichtigt werden sollte. Zwar kann der Bergfried nicht bestiegen werden, dennoch ist er von außen einen Blick wert.

Es lohnt sich, eine Führung über das gesamte Anwesen zu engagieren, bei der vor allem auf die historisch wertvollen Räumlichkeiten eingegangen wird.

Erbaut: 1292

Fürstenburg auf der Karte

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