Schloss Rametz

Schloss Rametz wurde bereits 1227 als bedeutendes Zeugnis der Weinkultur erwähnt, es handelt sich wohl ursprünglich um einen Gutshof.

Das Schloss befand sich sich von 1227 bis 1269 im Besitz der Grafen von Ulten, die womöglich das Schloss erbauen ließen. Die Grafen von Ulten waren eine Seitenlinie der Grafen von Eppan. Es gibt eine Legende, laut der das Anwesen im 14. Jahrhundert zum Edelsitz derer von Rametz erhoben wurde. Laut einer schriftlichen Quelle war ab 1486 Jörg Aichner zu Rametz der Eigentümer des Schlosses. Mit seinem Tod im Jahr 1497 war die gesamte Linie ausgestorben. Daraufhin wurden die Familien Quaranta, Planta, Travers von Ortenstein und Paravicini als Besitzer genannt.

Im Jahr 1834 erwarb Franz Flarer, ein Augenarzt aus der Gegend, das Schloss und baute es bis 1872 grundlegend um. Bis heute sind in der Hochparterre eine spätgotische Stube erhalten und im ersten Stock ein Raum mit Renaissancegetäfel und Kassettendecke, die vermutlich aus dem Jahr 1596 stammen. Die Anlage befindet sich im Meraner Stadtteil Labers in Südtirol und wird heutzutage als Weingut mit Weinbaumuseum und Speckmuseum, sowie als Restaurant genutzt. Der Weinanbau dazu existiert bereits seit dem Jahr 1227. Seit 1860 werden hier die Weinsorten Riesling, Blauburgunder, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon angebaut. Die gesamte Anlage befindet sich im Privatbesitz von Karl Schmid und Seyr Germana. Besonders sehenswert ist die gesamte Architektur des Schlosses.

Erbaut: 1227

Adresse: Laberstraße 4 Meran

info@rametz.com
http://www.rametz.com/

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