Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen

Wir bieten Ihnen Antworten zu Südtirol, Meran und Vinschgau im Überblick und thematisch geordnet. Bei weiteren Fragen zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Südtirol

Welche Pässe gibt es in Südtirol?

Südtirol ist ein wahres Paradies für Radfahrer und bietet eine Reihe beeindruckender Pässe, die sowohl Herausforderung als auch klasse Ausblicke bieten. Hier sind einige der bekanntesten Pässe in Südtirol.

  • Stilfser Joch (italienisch Passo dello Stelvio): Mit 2.757 m ist dies einer der höchsten asphaltierten Pässe in den Alpen. Der Aufstieg von Prad ist besonders beliebt und bietet 48 Kehren auf dem Weg zum Gipfel.
  • Timmelsjoch (italienisch Passo del Rombo): Ein wunderschöner Pass, der Südtirol mit dem Ötztal in Österreich verbindet. Er liegt auf 2.474 m und bietet beeindruckende Ausblicke.
  • Penser Joch (italienisch Passo di Pennes): Auf 2.211 m gelegen, verbindet dieser Pass Sarntal und Wipptal (Sterzing).
  • Jaufenpass (italienisch Passo di Monte Giovo): Er liegt auf 2.094 m und verbindet das Passeiertal mit dem Wipptal (Sterzing).
  • Gampenpass (italienisch Passo delle Palade): Dieser Pass, auf 1.518 m gelegen, verbindet das Etschtal mit dem Nonstal.
  • Karerpass (italienisch Passo di Costalunga): Ein eher niedrigerer Pass (1.752 m), der das Eggental mit dem Fassatal verbindet und in der Nähe des berühmten Karersees liegt.
  • Grödner Joch (italienisch Passo Gardena): Mit 2.136 m liegt dieser Pass zwischen dem Grödnertal und dem Gadertal. Er bietet fantastische Ausblicke auf die Dolomiten.
  • Sellajoch (italienisch Passo Sella): Dieser Pass liegt auf 2.244 m und bietet beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Dolomiten.
  • Würzjoch (italienisch Passo delle Erbe): Auf 1.987 m gelegen, ist es ein weniger befahrener Pass, der das Gadertal mit dem Villnösstal verbindet.

Diese Liste ist bei weitem nicht abschließend, da Südtirol viele weitere kleinere Pässe und Straßen bietet, die das Erkunden wert sind. Denken Sie daran, die jeweiligen Wetter- und Straßenbedingungen zu überprüfen, bevor Sie sich auf den Weg machen, da einige dieser Pässe in höheren Lagen Schnee und schwierige Bedingungen haben können, insbesondere außerhalb der Sommersaison. Gute Fahrt!

Welcher Fluss fließt durch Bozen?

Die Stadt Bozen, die Hauptstadt Südtirols, wird von drei bedeutenden Flüssen gestreift bzw. durchzogen: der Etsch, dem Eisack und der Talfer.

Die Etsch, Italiens zweitlängster Fluss, streift Bozen und prägt dabei die Landschaft des Umlandes. Sie entspringt am Reschenpass und mündet nach etwa 415 km in der Adria. Entlang der Etsch finden sich zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, z.B. Radfahren, Wandern und Angeln. 

Inmitten der Stadt fließt der Eisack, ein wichtiger Nebenfluss der Etsch. Er entspringt in den Brennerbergen und mündet südlich von Bozen in die Etsch. Der Eisack prägt das Stadtbild und bietet ebenso vielfältige Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Seine Ufer sind beliebte Spazierwege und Radwege, und die klaren Gewässer sind ein Anziehungspunkt für Angler.

Die Talfer, ein kleinerer, aber charakteristischer Fluss, entspringt in den Sarntaler Alpen und mündet in Bozen in den Eisack. Sie ist vor allem für die malerischen Talferwiesen bekannt, die ein beliebtes Erholungsgebiet für Einheimische und Touristen darstellen. Dieser Ort der Idylle lädt zu Spaziergängen, Picknicks und sportlichen Aktivitäten ein, während man die beeindruckende Aussicht auf die umliegende Bergwelt genießen kann.

Jeder dieser Flüsse verleiht Bozen einen einzigartigen Charakter und trägt zur natürlichen Schönheit und Vielfalt der Region bei.

Welche Seen gibt es in Südtirol?

Mit seinen malerischen Landschaften, Traditionen und gastfreundlichen Menschen ist Südtirol ein idyllisches Reiseziel, das zum Entdecken und Genießen einlädt. Besonders bemerkenswert ist die beeindruckende Vielfalt der Seen in Südtirol, die ein unvergessliches Erlebnis für jeden Urlauber bieten. Hier ist eine Liste der bekanntesten Seen, die man in Südtirol besuchen kann.

Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee, auch als Perle der Dolomitenseen bekannt, liegt inmitten des Pragser Tals im Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Er ist ein atemberaubendes Ziel, bekannt für sein smaragdgrünes Wasser und die umliegenden schneebedeckten Berge. 

Karersee

Der Karersee ist ein weiterer malerischer See in Südtirol. Er wird auch als Regenbogensee bezeichnet, da das klare, türkisblaue Wasser im Licht leuchtende Farben reflektiert. Der See liegt auf 1.520 Metern Höhe und ist von dichten Wäldern und majestätischen Berggipfeln umgeben.

Montiggler Seen

Die Montiggler Seen, bestehend aus dem Großen und Kleinen Montiggler See, befinden sich im Süden Südtirols in der Nähe von Eppan. Sie liegen inmitten eines dichten Waldes und bieten eine erfrischende Abkühlung nach einer Radtour durch die hügelige Weinlandschaft. Radwege, Wanderwege und sogar ein Freibad machen diese Seen zu einer großartigen Sommerattraktion.

Kalterer See

Der Kalterer See, der wärmste Badesee der Alpen, ist ein Paradies für Wassersportler. Er bietet ein umfangreiches Angebot an Freizeitaktivitäten, darunter Segeln, Windsurfen und Stand-Up-Paddling. Darüber hinaus gibt es Rad- und Wanderwege rund um den See und durch die nahegelegenen Weinberge.

Fennberger See

Dieser kleine, aber feine See liegt südlich von Margreid an der Weinstraße. Der Fennberger See ist besonders bei Einheimischen beliebt und bietet ein wunderbares Panorama auf die umliegenden Weinberge und Apfelplantagen. Ein idealer Ort, um eine Pause einzulegen und die einzigartige Landschaft Südtirols zu genießen.

Reschensee

Einer der bekanntesten Seen Südtirols ist der Reschensee im Obervinschgau. Mit einer beeindruckenden Länge von etwa 6 km ist er der größte See in der Region. Besonders interessant für Radfahrer ist der Radweg, der den gesamten See umrundet und atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Alpen bietet. Ein berühmtes Fotomotiv ist der versunkene Kirchturm von Alt-Graun, der aus dem Wasser ragt.

Vernagt Stausee

Der Vernagt Stausee liegt im Schnalstal, etwa 1700 Meter über dem Meeresspiegel. Die Strecke zum See führt durch das schöne Schnalstal, vorbei an alten Bauernhöfen und malerischen Dörfern. Am Stausee selbst können Sie sich von der faszinierenden Bergwelt und den ins Wasser ragenden Baumstümpfen beeindrucken lassen. Empfehlung: Im Herbst besuchen!

Zufrittsee im Martelltal

Der Zufrittsee ist ein künstlich angelegter Stausee im Martelltal, ein Seitental des Vinschgaus. Der See ist umgeben von hohen Bergen und grünen Wäldern, was ihn zu einem wahren Juwel für Naturliebhaber macht. 

Ultentaler Seen

Im Ultental finden Sie eine Reihe von malerischen Bergseen, darunter den Zoggler-Stausee. Sie befinden sich inmitten unberührter Natur und sind ein wunderbarer Ort zum Verweilen und Entspannen nach einer Radtour. Der Zoggler-Stausee bietet zudem einen gut ausgebauten Radweg, der durch Wälder und Wiesen führt.

 

Es lässt sich feststellen, dass Südtirol eine reiche Vielfalt an Seen bietet, die sich perfekt für Radtouren eignen. Egal, ob Sie auf der Suche nach anspruchsvollen Strecken, atemberaubender Natur oder einfach nur nach Entspannung und Ruhe sind, die Seen Südtirols werden Sie nicht enttäuschen. Also, steigen Sie auf Ihr Rad und entdecken Sie die Wunder Südtirols auf zwei Rädern!

Wo kann man in Südtirol am besten Fahrrad fahren?

Wir empfehlen die Radwege in Südtirol: der Etschradweg mit den Abschnitten Vinschgau und Meran-Bozen, den Radweg ins Passeiertal, eine Runde um den Kalterer See oder eine Runde um den Reschensee.

Wann ist die beste Reisezeit für Südtirol?

Die Sommer- und Herbstmonate Juli, August und September sind besonders beliebt. Für Wanderer und Radfahrer eignet sich die Zeit von April bis Oktober, in den Wintermonaten kommen Skifahrer und Winterwanderer auf ihre Kosten.

Vor allem im Meraner Land startet der Frühling besonders früh mit Temperaturen um die 20 Grad. Ende März ist die Gegend um Meran bereits aus dem Winterschlaf erwacht.

Warum spricht man in Südtirol deutsch?

Etwa zwei Drittel der Südtiroler sprechen Deutsch. In der autonomen Provinz ist das Deutsche gleichberechtigte Amtssprache neben dem Italienischen. In den ladinischen Teilen Südtirols kommt Ladinisch als weitere Amtssprache dazu.

Südtirol war bis zum Ende des Ersten Weltkriegs ein Teil von Tirol. Österreich musste nach dem Krieg viele Landesteile abgeben, darunter auch Südtirol.

Die meisten Einheimischen sprechen im Südtiroler Dialekt, der sich von der deutschen Standardsprache abhebt.

Sprachverteilung in Südtirol

Am 31.12.2021 zählt Südtirol ca. 536.000 Einwohner mit unterschiedlichen Muttersprachen. Die Verteilung der drei Sprachgruppen:

  • 69,4 % deutsche Sprachgruppe
  • 26 % italienische Sprachgruppe
  • 4,5 % ladinische Sprachgruppe
Wo genau ist Südtirol?

Südtirol befindet sich im Norden Italiens und grenzt an Österreich und die Schweiz. Diese Region ist bekannt für die beeindruckenden Dolomiten, eine UNESCO-Welterbestätte, und ihre vielfältigen Möglichkeiten für Aktivurlauber, wie Radfahrer.

Ob auf der Suche nach gemütlichen Radwegen durch Weinberge und Obstgärten oder anspruchsvollen Mountainbike-Trails und Straßenrouten durch die Berge – in Südtirol werden Sie fündig.

Radwege: Die Via Claudia Augusta ist nur eine von vielen Routen, die durch diese malerische Region führen. Sie bietet eine perfekte Mischung aus Kulturgeschichte und landschaftlicher Vielfalt.

Mountainbike: Für jene, die es etwas anspruchsvoller mögen, bieten die Berge in Südtirol spektakuläre Trails und Touren.

Rennrad: Südtirol ist auch für seine anspruchsvollen Bergpässe bekannt, die bei Rennradfahrern beliebt sind, wie das Stilfser Joch und das Sellajoch.

Abgesehen vom Radfahren bietet Südtirol eine reiche Kultur, exzellente Weine und eine Küche, die von alpinen bis zu mediterranen Einflüssen reicht. Es ist somit ein idealer Ort, um aktiven Urlaub mit kulinarischen Genüssen zu verbinden.

Wo ist es in Südtirol im Herbst am wärmsten?

Im Talkessel von Meran, Bozen und Umgebung liegen die Tageshöchsttemperaturen im Oktober bei angenehmen 18° C. Im Hochpustertal und im Obervinschgau kann es zu dieser Jahreszeit bereits recht kühl sein.

Die beliebtesten Ferienregionen im Herbst sind: Meraner Land, Südtirols Süden, Eisacktal.

Welche Gletscher gibt es in Südtirol?
  • Übeltalferner: Mit 6,16 km² (2019) der größte Gletscher Südtirols. Der Gletscher liegt am Talende des Ridnauntals und hat seinen Namen wegen seiner bedrohlichen Felswände. Höhenbereich: 2550 m - 3470 m
  • Suldenferner: Mit 5,7 km² (2006) der zweitgrößte Gletscher Südtirols und befindet sich an der Ostseite von Ortler, Zebrù und Königsspitze.
  • Feuersteinferner
  • Rieserferner
  • Lenksteinferner
  • Zufallferner
  • Laaser Ferner
  • Fürkeleferner
  • Langenferner
  • Ortlerferner
  • Rieserferner
  • Hohenferner
  • Ultenmarktferner
  • Schranferner
  • Gepatschferner
  • Langtauferer Ferner
  • Bärenbartferner
  • Freibrunner Ferner
  • Planeilferner
  • Matscher Ferner
  • Grafferner
  • Texelferner
  • Kesselferner
  • Prettaukees
  • Äußeres Lahnerkees

Gletscher sind wichtige Speicher für Süßwasser. Besonders im trockenen Vinschgau kommt den Gletschern als Wasserreservoir besonders auch für die Bewässerung der landwirtschaftlichen Kulturflächen eine enorme Bedeutung zu.

Meran

Welcher Fluss fließt durch Meran?

Die Passer (ital. Passirio) ensteht durch mehrere Quellen am Timmelsjoch, durchfließt das Passeiertal und Meran, wo sie in die Etsch einmündet. Mit ~ 43 km ist die Passer einer der größten Zuflüsse der Etsch. 

Im hinteren Passeiertal zwischen Moos und St. Leonhard kommt man der Passer auf dem Passeirer Schluchtenweg sehr nahe. Der eindrucksvolle Wanderweg folgt auf Metallbrücken und -konstruktionen dem oberen Lauf, wo sich der Fluss tief in den Fels gegraben hat.

Fliegenfischen an der Passer – Im Passeiertal gibt es ideale Bedingungen für Fliegenfischer, egal ob Neuling oder Profi: Die Passer bietet abwechslungsreiche Abschnitte, schnell und ruhig fließende Bereiche.

Im Zuge des Projekts "Die Passer für Meran – Freiräume am Wasser" wurden die sog. Passerterrassen angelegt. Großzügig angelegten Rasentreppen, in der Nähe der Therme Meran, laden ein zum Entschleunigen und Genießen.

Weiterlesen: Passer - Der Fluss durch Meran

Was muss man in Meran sehen?

Meran bietet viele Sehenswürdigkeiten im Freien, als auch zahlreiche Museen und Ausstellungen. Einige davon sind hier aufgelistet:

  • Laubengassen in der Meraner Altstadt
  • Botanischen Gärten mit Schloss Trauttmansdorff
  • Tappeinerweg
  • Therme Meran
  • Wandelhalle
  • Landesfürstliche Burg
  • Sissi Park
  • Kurpromenade und Passerpromenade
  • Meraner Stadttheater
  • Touriseum
  • Frauenmuseum
  • Stadtmuseum
Wie ist das Wetter im Oktober in Meran?

Meran ist für sein mildes Klima bekannt und die durchschnittlichen Temperaturen im Oktober liegen zwischen 6° bis 19° C.

Wann ist in Meran Markt?

Großer Wochenmarkt in Meran

  • Jeden Freitag von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr.
  • Kleider, Schuhe, Lederwaren, Pflanzen, Lebensmittel wie Brot, Wurstwaren, Käse, Fisch, Obst, Gemüse usw.
  • Am Praderplatz, in der Andreas-Hofer-Straße, entlang der Meinhardstraße bis zur Kreuzung Otto-Huber-Straße.


Kleiner Wochenmarkt in Meran

  • Jeden Dienstag von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr.
  • Kleider, Schuhe, Lederwaren, Lebensmittel wie Brot, Wurstwaren, Käse, Fisch, Obst, Gemüse
  • Am Praderplatz


Bauernmarkt am Brunnenplatz in Obermais

  • Jeden Mittwoch von 07:00 Uhr bis 13:00 Uhr.
  • Saisonales frisches Gemüse und Obst, sowie regionale Bauernprodukte.


Bauernmarkt in der Meinhardstraße

  • Jeden Mittwoch von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr.
  • Saisonales frisches Gemüse und Obst, sowie regionale Bauernprodukte.


Bauernmarkt in der G.-Galilei-Straße

  • Jeden Samstag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr.
  • Saisonales frisches Gemüse und Obst, sowie regionale Bauernprodukte.


MM - Meraner Markt - Regionalität & Nachhaltigkeit

  • Jeden Samstag von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr.
  • Fleischspezialitäten, Käse, Obst, Gemüse, Brot und Kräuter.
  • Freiheitsstraße, Sandplatz

Weihnachtsmarkt in Meran 2024

  • 29. November 2024 bis 06. Januar 2025
  • Am 25. Dezember geschlossen
Wie weit entfernt ist Meran von München?
  • Luftlinie: 165 km
  • Fahrstrecke: 250 km (ca. 3h 30min)

Die Entfernung zwischen Meran in Südtirol / Italien und München in Deutschland beträgt ungefähr 300 Kilometer, wenn man die Strecke über die Straße betrachtet. Die genaue Distanz kann jedoch variieren, je nachdem, welche spezifische Route genommen wird. Die Fahrtzeit mit dem Auto beträgt in der Regel etwa 3 - 4 Stunden, abhängig von den Verkehrsbedingungen und der gewählten Route.

Möglichkeit 1: Über den Brennerpass

Eine häufig genutzte Route führt von München über die A8 und A93 zur A13 durch Österreich über den Brennerpass, der eine der Hauptverkehrsadern durch die Alpen darstellt. Nach dem Überqueren des Brennerpasses fahren Sie auf der A22 in Italien weiter, bis Sie die Autobahnausfahrt Bozen-Süd erreichen. Dort gelangen Sie auf der Schnellstraße MeBo nach Meran. Diese Route ist relativ schnell und direkt.

Brenner und Jaufenpass

Für eine Route, die den Jaufenpass einschließt, würden Sie typischerweise von München aus über Innsbruck fahren, dann südwärts Richtung Brennerpass, aber vorher in Richtung Sterzing abbiegen. Von Sterzing aus können Sie über den Jaufenpass und durch das Passeiertal fahren, was eine sehr malerische, aber kurvenreiche und herausfordernde Strecke darstellt, bevor Sie Meran erreichen.

Möglichkeit 2: Über den Reschenpass

Eine alternative und landschaftlich attraktive Route führt Sie von München aus über die A95 oder A96 und weiter auf österreichischen Landstraßen in Richtung Landeck, von wo aus Sie den Reschenpass überqueren, der Italien mit Österreich verbindet. Nach der Passüberquerung gelangen Sie ins Vinschgau und fahren südwärts bis nach Meran. Diese Strecke ist besonders reizvoll wegen der Fahrt entlang des Reschensees und durch den Vinschgau.

Wo kann man in Meran parken?

Die wichtigsten Parkplätze in Meran: 

  • Parkplatz St. Josef
  • Parkgarage Therme Meran
  • Parkplatz Karl Wolf
  • Parkhaus Plaza
  • Parkhaus Kellerei Algund
  • Parkplatz Meranarena
  • Parkhaus Obermais
  • Parkplatz Prader Platz (kostenlos)
  • Parkplatz Bahnhof Untermais (kostenlos)

Weiterlesen Parken in Meran

Was kann man in Meran bei Regen tun?

Was tun, wenn der morgendliche Blick aus dem Fenster trotzdem ausgerechnet für heute nichts Gutes verheißt? Kulturliebhaber besichtigen zum Beispiel folgende Sehenswürdigkeiten: Schloss Trauttmansdorff, die Laubengassen in der Altstadt, die Pfarrkirche St. Nikolaus, die Landesfürstliche Burg Meran, das Frauenmuseum, uvm.

Geschäfte, Boutiquen, Restaurants und Cafés laden zum entspannten Shoppen und Bummeln ein.

Beliebt an Regentagen: die Therme Meran mit vielfältigen Wellnessangeboten.
Weiterlesen: Regentag in Meran

Vinschgau

Was kostet der Reschenpass?

Die Straße über den Reschenpass ist das ganze Jahr kostenlos befahrbar. Es gibt keine Wintersperre und keine Maut. Der Reschenpass ist deshalb bei Autoreisenden sehr beliebt. In den Sommermonaten und im Herbst gibt es oft langen Staus im Vinschgau von Mals bis Meran. Wir empfehlen bei hohem Verkehrsaufkommen eine alternative Route über den Brennerpass, das Timmeljoch oder eine Anreise mit dem Zug.

Warum steht die Kirche im Reschensee?

1950 wurde gegen den Willen der Bevölkerung ein Stausee errichtet und das Dorf Graun mit seinen Weilern geflutet. Hunderte Familien aus der Umgebung waren gezwungen, ihre Häuser aufzugeben. Lediglich der Kirchturm von Alt-Graun zeugt heute von einem Dorf, das in den Fluten verschwand.

Wie komme ich mit dem Fahrrad über den Reschenpass?

Von Italien über den Reschenpass mit dem Fahrrad:
Von Mals im Vinschgau führt der gut ausgebaute Radweg nach Burgeis und weiter zum Reschensee. Entlang am Westufer des Sees erreicht man das Dorf Reschen und dahinter den Reschenpass. Von dort geht es über die Grenze nach Österreich.

Von Österreich über den Reschenpass:
Von Landeck folgen wir dem Radwanderweg "Via Claudia Augusta" mit teils steilen Anstiegen nach Prutz. Bis Pfunds ist es wieder flacher. Weiter führt ein Abschnitt in die Schweiz bis zum Ort Martina, wo der Anstieg zum Reschenpass beginnt. Mit dem Fahrrad sind 11 Kehren zu überwinden und beim Pass bei Naudersmühlen geht es abwärts nach Nauders und weiter zum Grenzübergang. Nach einem weiteren Anstieg am Pass erlebt man einen wunderbaren Blick auf den Reschensee.

Kann man mit dem Fahrrad um den Reschensee fahren?

Im oder gegen den Uhrzeigersinn kann die Runde um den Reschensee geradelt werden. Für den Startpunkt gibt es einige Möglichkeiten: 

  • am Parkplatz beim berühmten Kirchturm von Altgraun
  • im Dorf Reschen
  • am Parkplatz im Süden vom Reschensee
  • Radweg Vinschgau von Mals
  • Etschradweg vom Reschenpass

Start am Parkplatz beim Kirchturm im See

Wir folgen dem Schotterweg in Richtung Süden, fahren um den Kitespot weiter - links von uns die Straße und rechts der See - weiter zur Staumauer. Bei schönem Wetter hat man einen traumhaften Blick auf den Ortler, den höchsten Berg in Südtirol mit 3.905 m. Wir queren die Staumauer und folgendem dem asphaltierten Radweg wieder in Richtung Norden am Westufer des Reschensees. Der Radweg führt durch Wald und Wiesen mit leichten Steigungen bis nach Reschen und dort folgen wir wieder einem Schotterweg zwischen Straße und See zurück zum Ausgangspunkt.

Insgesamt sind 70 Höhenmeter auf einer Länge von 15 km zu bewältigen.

Für wen ist der Radweg um den Reschensee geeignet?

Ideal als gemütlicher Ausflug für Familien oder zum Einradeln für Gravel- oder MTB-Biker. Der Radweg ist nicht für Rennräder geeignet, weil die Seerunde nur teilweise asphaltiert ist.

 

Asphaltierter Radweg am Westufer des Reschensees durch Wiesen im Frühling
Radweg am Westufer des Reschensees
Wann ist die Apfelblüte im Vinschgau?

Für ein bis zwei Wochen blühen die Apfelwiesen in weiß und rosa. Zuerst entlang der Südtiroler Weinstraße, dann in der Umgebung von Meran und den höheren Lagen im Vinschgau. Die Apfelblüte beginnt im Vinschgau je nach Wetter- und Höhenlage Mitte April bis Ende April.

Der Radweg durch den Vinschgau führt mitten durch die Obstwiesen und macht es möglich die Blüte ganz nah bestaunen zu können. Die Apfelblüte ist ein Erlebnis für alle Sinne.

Weiterlesen Obstblüte in Südtirol

Welcher Fluss fließt durch den Vinschgau?

Die Etsch (ital. Adige) ist der zweitlängste (415 km) Fluss Italiens und entspringt am Reschenpass im Vinschgau. Sie durchfließt das Etschtal und die Po-Ebene und mündet in die Adria.

Der Fluss wird von zahlreichen Flüssen und Bächen gespeist. Im Vinschgau sind folgende Nebenflüsse nennenswert:

  • Metzbach / Schlinger Bach aus dem Schlinigtal
  • Puni aus dem Planeiltal
  • Saldurbach / Matschtalbach aus dem Matschertal
  • Rambach aus dem Münstertal
  • Suldenbach
  • Plima aus dem Martelltal
  • Schnalser Bach aus dem Schnalstal
  • Zielbach aus dem Zieltal bei Partschins
Wo liegt Vinschgau?

Der Vinschgau oder das Vinschgau-Tal (ital. Val Venosta) erstreckt sich im Westen Südtirols vom Reschenpass bis zur Töll bei Meran. Das Tal umfasst den obersten Teil des Etschtals und wird in Ober- und Untervinschgau eingeteilt. Das Gebiet liegt zentral in den Alpen und ist von hohen Bergkämmen umgeben: im Norden von den Ötztaler Alpen, westseitig von der Sesvennagruppe und im Süden liegen die Ortler-Alpen.

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